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Alles was Sie noch nie über die HARPOONEERS wissen wollten, und daher auch nie zu fragen wagten: 1 992 Im Legende gewordenen Düsseldorfer Session-Club Waters fanden sich sechs Music-Maniacs, die sich nie gesucht hatten. Daselbst wurde eine erste Probe vereinbart, die in überteuerten und schlecht beheitzten Proberaumbunkern wiederholt wurde -- lediglich unterbrochen durch viele tanzbeinschwingende Live - Performances. Damals gitarrte noch der Nippon-Clapton Fumitaka Sasaki mit unserem Reverend und die Drums wurden von R. Jackman belebt. 1994 The Harpooneers went to Sauerland. Blaues Haus in Finnentrop an den seichten Gestaden der Lenne. Dies sei nicht weiter erwähnenswert, wäre es nicht einer der erleuchtendsten Momente in der anekdotenreichenreichen Gig-Geschichte der Harpooneers. Dr. Paranoia machte im freien Fall ein Ganzkörpersolo eine steile Stiege hinab, woraufhin sich R. Jackman vor Lachen die Stirnwölbung an einer Bettkante beulte und Sir Spector zeitgleich ein Waldbeerjoghurt in der Tasche seines nagelneuen Kaschmirmantels platzte. Nun hatten die Harpooneers den definitiven Beweis dafür, dass sie nicht den Blues gewählt hatten, sondern er sie. 199 6 The Harpooneers went to Formentera. Da die Balearen sich redlich der Knechtschaft einer spanischen Festland-Regierung widersetzen, die kaum ihre Sprache spricht, noch sonstwas von ihnen versteht, hielten The Harpooneers es für eine passenden Ort, um den Blues dort auf die Straße zu bringen. Der Drummer war nun Iceman T . Rude` Ruddigkeit vertrat den Reverend, der sich auf einer ausgedehnten Pilgertour befand. Dr. Paranoia weilte auf einem Ärztekongress, weswegen der hessische Hustler Peeweeh Hard Man für ihn einsprang. Und selbst aus den bluesresistentesten Taschen der Karl Moik-Fundamentalisten klimperten Münzen für die ,Crazy Six'. Highlight war aber der Auftritt der Harpooneers bei der allmonatlichen Vollmondparty. Oder besser noch, als ein Tourist vom gegenüberliegenden Hotel am baldigen Morgen seinen Flieger bekommen sollte, die Jungs zur Rede stellte. welchen Lärm sie machten, denn er wollte mehr davon hören. Da ließen die Harpooneers sich nicht zweimal bitten... 199 8 Wie in jeder gemischten Ehe kommt es mal zwischenzeitlich zur Trennung. Die Luft ist raus und man nennt sich nur noch , Liebling`, wenn man um die Hausschuhe bittet und sich hinter der Tageszeitung über das Fernsehprogramm aufregen darf. Sollte das also das Ende sein? Nein denn.... 2004 Sir Spector kam auf die absurde Idee, sich mitten in einer absurden Nacht einen alten, absurden Harpooneers-Live-Video anzuschauen. Dachte sich absurderweise: ,Warum gibt es so `ne geile Truppe eigenlich nicht mehr?`. Telefonierte die absurde Urbesetzung von 1992 rund, die sich zwar jeweils in vielen brillianten Bands an die Rampe der bestgebuchten ortsansässigen Toprocker gespielt hatten, aber schon lange mit dem selben absurden Gedanken geschwängert waren. Fazit: Man traf sich und rockte ab. Und rockt, und rockt, und rockt die ganze City durch. Und die Region. Und die Nation. Und die Europäische Union. Man probt zwar immer noch in überteuerten und schlecht geheitzten Proberaumbunkern, aber: Sir Spector begab sich 2009 auf erneute Videosuche Somethings will never change, somethings already have ....
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